Unsere Forschung

Lebensstilbezogene Verhaltensweisen wie ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel tragen maßgeblich zu Übergewicht und Adipositas bei, die wiederum mit nicht übertragbaren Krankheiten, vorzeitigen Todesfällen und verminderter Lebensqualität in Verbindung stehen. Unsere Forschung adressiert ein breites Spektrum psychologischer und sozialer Determinanten des Gesundheitsverhaltens und untersucht digitale und umweltbezogene („choice architecture“) Interventionen zur Förderung eines gesünderen Lebensstils. 

Um dieses Ziel zu erreichen, setzen wir eine breite Palette von Methoden ein, darunter realistische Lebensmittelnachbildungen im Labor und Smartphone-basierte Ecological Momentary Assessments zur Datenerfassung im Alltag der Teilnehmenden. Wir interessieren uns für die Validität der (digitalen) Messung des Essverhaltens, insbesondere der Verbesserung der Datenqualität.

An der Universität Wien sind wir in mehrere interdisziplinäre Forschungsvorhaben eingebunden und unterstützen insbesondere die strategischen Forschungsschwerpunkte „Global Health: physische, mentale und soziale Dimensionen von Gesundheit“ sowie „Kultur, Bildung, Demokratie“. Wir sind Teil des Forschungsverbunds Gesundheit in Gesellschaft sowie des WHO Collaborating Centers for Social and Behavioural Research in Antimicrobial Resistance.

Ab April 2026 fördert der FWF im Rahmen des ersten transnationalen Calls FutureFoodS unsere Beteiligung am interdisziplinären Projekt FOOD-FRAMES. In diesem Projekt untersuchen wir gemeinsam mit Partner:innen aus 7 weiteren europäischen Ländern die Auswirkungen von ernährungsbezogener Falschinformation und Marketing auf das Ernährungsverhalten der europäischen Bevölkerung.

 

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